Interview zum pädagogischen Tag

Am Aschermittwoch, dem 3. März 2014, war es mal wieder so  weit; ein weiterer pädagogischer Tag stand an. Für uns Schüler hieß dies, dass das Faschingswochenende noch einen weiteren Tag andauern würde. Für die Lehrer alllerdings bedeutete es, dass sie in die Schule mussten. Da es uns interessierte, was dort passierte, haben wir Valentin Vucur dazu interviewt.

Redaktion: Was passiert an einem pädagogischen Tag?

Vucur: Wir sollten ein sogenanntes Methodencurriculum entwerfen, das ist so etwas wie ein Lehrplan für Methoden. Dies sollten wir in Lehrergruppen für die verschiedenen Fächer und Altersstufen (5-10) tun. Wir überlegten uns Methoden, die man kennen oder gemacht haben sollte. Ich zum Beispiel, war in der Politik- und Wirschaftsgruppe, in der es erst ab der 7. Klasse losgeht. Also haben wir uns geeinigt, dass man dann Statistiken auswerten können muss, Karikaturen deuten und so weiter. Dazu machten wir dann so eine Art Merkblatt für die Schüler, wenn Sie jetzt beispielsweise die 7. Klasse bestanden haben. Damit dann auch jeder Lehrer weiß, was die Schüler in der 7. Klasse so erarbeitet haben.

Redaktion: Was kann man sich unter einem pädagogischen Tag vorstellen ?

Vucur: Also, wir haben ja jedes Jahr einen pädagogischen Tag und jedes Jahr steht er unter einem anderen Motto. Dieses Jahr war es Methodentraining. Es kann aber auch alles mögliche andere sein, was die Schule betrifft.

Redaktion: Wie ist der Ablauf eines pädagogischen Tages?

Vucur: In der Regel ist es erstmal so, dass Frau Faller eine Rede hält, alle begrüßt und nochmal sagt, worum es geht, obwohl das vorher bei den Gesamtkonferenzen schon festgelegt wurde. Danach verteilen sich die Kollegen in Arbeitsgruppen. Später stellten wir unsere Ergebnisse in der Aula vor.

Redaktion: Mussten alle Lehrer kommen?

Vucur: Für die Lehrer ist Dienstpflicht. Für Lehrer ist das wie ein normaler Schultag. Alle Lehrer müssen kommen, es gibt da keine Ausnahmen. Es sei denn, jemand ist krank geschrieben oder auf Klassenfahrt oder so…

Redaktion : Was haben Sie Neues gelernt?

Vucur: Ich kann jetzt nur für mich im Fachbereich PoWi sprechen. Wir hatten am pädagogischen Tag eine Fortbildung. Es kam ein Ausbilder aus dem Bereich Politik und Wirtschaft. Herr Füchter, er bildet auch Referendare aus, ist mit Methoden auch sehr vertraut und hat uns da auch nochmal ganz neue Wege und Methoden für den Unterricht gezeigt und wie wir diese anwenden.

Wir danken Valentin Vucur für das Interview.

Cone

 

Foto: http://www.zeit.de/2010/38/C-Ausbildung-Lehrer