Schulkrimi

Als Thomas Schmitt die Augen wieder aufmachte, fand er sich in A 216 wieder, aber er war allein. Die Tür war abgeschlossen und es war Freitag nach der 8. Stunde. Thomas ging zu den Fenstern, öffnete eines davon, sah an sich herunter und wusste, dass er nicht hinaus passen würde.
Lena- Sophie Umsonst, Klasse 8

Thomas rüttelte an der Tür und überlegte, ob er schreien sollte. Nebenan dudelte jemand auf der Flöte. Schreien war peinlich. Er sah sich noch einmal im Raum um und dank seiner schnellen Kombinationsgabe konnte er feststellen, dass der Putzmann nicht mehr vor Montag kommen würde. „Das wird ein lustiges Wochenende“, sagte er halblaut vor sich hin.
Kevin Gernsheimer, Klasse 9

Thomas ging zur Tafel und schrieb „HILFE“. Dann sah er das Krokodil am Fenster und lief hinüber, um es genauer zu betrachten. „Du bist jetzt mein einziger Freund“, sagte er. Dann lief ihm die erste Träne die Wange herunter. Er Erinnerte sich daran, was Constanze gesagt hatte.
Kai Busfahrer, Klasse 8

Sie würde sich die Tische zusammenschieben, um Filme zu schauen. Das Smartboard konnte er anschalten, aber er wusste kein Passwort. Nachdem er drei Stunden lang verschiedene Passwörter ausprobiert hatte, überlegte er, ob er einen Lehrer kannte, von dem er den Geburtstag wusste.
Merlin Jungbluth, Klasse 7

Da er alle seine Lehrer nicht mochte, nützte diese Überlegung nichts. Thomas schaute noch einmal auf die Tafel, auf die er seinen Hilferuf geschrieben hatte. Er malte kleine Ausrufezeichen dazu. Als es draußen dunkel war, wollte er sich schlafen legen. Da tönte plötzlich eine Durchsage aus dem Lautsprecher.
Bertine Fleissmann, Klasse 10

„Liebe Schüler und Schülerinnen“, sprach nun Frau Fallers Stimme, „Wir begrüßen euch heute zur einzigartigen Halloweennacht am Gymnasium Gernsheim. Bitte zieht nun eure Kostüme an, die ihr in den roten Schränken findet und tretet auf den Flur.“
Thomas stand wie erstarrt. War heute wirklich Halloween? Hatte er die Schulaktion vergessen? Warum war er allein in diesem Raum?
Beatrix Millen, Klasse 8

Draußen begann es unheimlich zu heulen, zu schnaufen und zu knarren. Thomas hatte die plötzliche Eingebung, gar keine Lust auf Halloween zu haben. Er erkannte, dass er eher Angst hatte. Und da, während seine Zähne schon zu klappern begannen, fiel ihm ein, dass er ja sicher war. Er befand sich hinter einer verschlossenen Tür. Und wo er nicht herauskam, kam auch niemand oder nichts herein. Oder?
Felix Schlafwohl, Klasse 11

Thomas stellte sich in die einzige Ecke, die er im Raum finden konnte, aber dazu musste er sich hinter zwei große, hohle Holzkästen quetschen, in die er sogar hineinpasste! Nun, in seinem Holzversteck fühlte er sich sicher. Doch dann hörte er ein schreckliches Geräusch. Jemand drückte die Türklinke mehrmals herunter und ein Schlüsselbund klirrte.
Merlin Jungbluth, Klasse 7

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