Theaterstück gegen Mobing

Am Montag, den 31.03. fand für die achten Klassen ein Theater gegen Mobbing statt.

In dem Theaterstück, was gegen Mobing vorbeugen sollte, ging es um die 17-jährige Lea, die in einer Band spielt. Sie wünscht sich mehr, als ihr momentanes Leben ihr her gibt und bewirbt sich deshalb bei einer Casting-Agentur. Dazu kommt noch, dass sie mit Andi zusammen ist, den ihr Vater überhaupt nicht ausstehen kann. Ihre beste Freundin Nadine bewirbt sich ebenfalls bei der Casting-Agentur, wird aber im Gegensatz zu Lea nicht genommen. Aus Neid erzählt Nadine Lea, dass die Probe ausfalle und Thomas, dass Lea aus der Band aussteigen würde. Anschließend Lea bekommt auf Facebook viele böse Kommentare, anfangs versuchte sie noch sich zu wehren, es hat ihr aber nichts genützt. Im Gegenteil, sie bekommt sogar Droh-Anrufe und Beleidigungen via SMS, deshalb schwänzt sie auch die Schule. Dann taucht auch noch ein Video auf dem Lea betrunken zu sehn ist. Sie vertraut jetzt nur noch einem und zwar Jo. Er ist ihr bester Freund und kennt sich gut mit Computern aus, außerdem sieht er nicht gerade schlecht aus. Die Beiden treffen sich immer auf einem Dachboden, sie erzählt ihm alles, zum Beispiel die Sache mit dem Mobbing, das Casting oder die Beziehung mit Andi. Aus Eifersucht heckt sich Jo in Andis Computer, wodurch er herausfindet, dass das mit Andi nur eine Scheinbeziehung ist. Lea konnte Jo zuerst kaum glauben, aber als sie sich mit Andi im Park trifft, ist es klar. Es war nur FAKE! Nicht nur das, das Mobbing verstärkt sich immer weiter und sie sieht keinen anderen Ausweg und will sich das Leben nehmen. Kurz bevor sie sich umbringen wollte findet sie ein Mitschüler und rettet sie. Später erstattet sie auch Anzeige gegen die Mobber und die Polizei wird aktiv. Sie kommt in eine Psychoklinik und wiederholt nach ihrem Aufenthalt dort die Klasse.

Wir redeten am Ende noch einmal mit den Schauspielern, sie gaben uns noch einige Zusatzinformationen rund ums Stück. Teil des Konzepts sei es, das sich die Darsteller im Anschluss an die letzte Spielszene an ihr Publikum wenden und so eine Unterhaltung und Nachbereitung bzw. ein Erstgespräch überleiten.

Wie hätte die  Eskalation verhindert werden können?

War die Entwicklung absehbar?

Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können?

Wer hat Schuld?

 

Cone, Awe

 

Fotos: Las